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Extrembergsteiger Kammerlander dank Axa nicht ins Gefängnis?

24.07.2014 – Der Extrembergsteiger Hans Kammerlander kann sich im Verfahren wegen einer Trunkenheitsfahrt im Südtiroler Pustertal mit Todesfolge Hoffnung auf mildernde Umstände machen. Wie die italienische Neue Tiroler Tageszeitung berichtet, ist ein Vergleich, trotz gemessener 1,48 Promille, fünf beschädigter Fahrzeuge und einem getöteten 21-jährigen Südtiroler, in den Bereich des Möglichen gerückt. Mildernd wird wohl auch der Umstand gewertet, dass die Versicherung die Auszahlung von Schmerzensgeld an die Hinterbliebenen zugesichert hat.

Normalerweise entfällt bei Alkohol am Steuer in Italien der Versicherungsschutz, ab 1,5 Promille wird das Kfz eingezogen und versteigert, nach einem Unfall unter Alkoholeinfluss mit Todesfolge drohen sogar 15 Jahre Haft. Dagegen kämpft Kammerlander, der 13 der 14 Achttausender ohne Sauerstoff bestiegen hat, mit allen Mitteln, wie das Südtiroler Medium schreibt:

“Hans Kammerlander wartet auf den Abschluss der strafrechtlichen Ermittlungen der stellvertretenden Staatsanwältin Daniela Pol zum Tod des 21-jährigen Rainers René Eppacher. Dass es zu einer Anklage gegen Kammerlander kommt, steht so gut wie fest. Denn laut dem Ende April hinterlegten Gutachten des Verkehrsexperten Carlo Pietrini hat allein er den tödlichen Unfall verursacht.”

“Zu Kammerlanders Glück war sein Mercedes Vaneo in Deutschland gemeldet und versichert. Die Versicherung (Axa) hat bereits die Auszahlung von Schmerzensgeld an die Hinterbliebenen zugesichert. In Italien, so Kammerlander-Verteidiger Peter Paul Brugger, wäre der Schaden wegen der Alkofahrt nicht abgedeckt gewesen.”

Der Unfall hatte sich am 26. November 2013 auf der Uttenheimer Länge zwischen Uttenheim und Mühlen in Taufers im Südtiroler Pustertal ereignet. (vwh)

Link: Zeitungsbericht der NTZ: Die Rechnung

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