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Ex-CEO der Baloise zieht wegen Bonus vor Bundesgericht

29.03.2016 – Justiz -  Q.pictures  - pixelio.deVor über fünf Jahren trennte sich die Baloise von ihrem Schweiz-Chef und kürzte ihm danach den Antrittsbonus um 420 000 Franken. Olav Noack fordert den vollen Betrag plus fünf Prozent Zins seit 2009. Erste Instanzen entschieden zugunsten des Versicherers, nun ist das Verfahren beim Bundesgericht anhängig, schreibt die Schweiz am Sonntag.

Zum Bruch zwischen der Baloise und ihrem Schweiz-Chef kam es am 21. März 2011. Olav Noack wurde mit sofortiger Wirkung entlassen. In Führungsfragen hätten “unterschiedliche Auffassungen” bestanden.

Die Baloise kürzte Noack beim Abgang den Antrittsbonus um 420 000 Franken. Die Versicherung argumentierte, ein langfristiges Arbeitsverhältnis dauere zehn Jahre. Da Noack nur drei Jahre für die Baloise arbeitete, zahlte sie ihm nur drei Zehntel des Long Term Incentives aus.

Das Grundgehalt für Noack betrug 620.000 Franken. Durch die 1,5 Mio. Franken sollten Boni kompensiert werden, die Noack durch seine Kündigung bei seiner vormaligen Arbeitgeberin, der Bank Barclays in London, verlor. (vwh/dg)

Link: Ex-CEO klagt für seinen Bonus

Bild: Q.pictures  – pixelio.de

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