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03.12.2016
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Es brodelt beim Primus

05.10.2016 – Oliver_baete_Allianz Es läuft gut bei der Allianz, die Zahlen stimmen. Für das laufende Jahr wird ein Gewinn von rund 10,5 Mrd. Euro erwartet. Doch der Vorstandsvorsitzende Oliver Bäte stößt im Unternehmen verstärkt auf Widerstände. Ursächlich sind die niedrigen Zinsen und der Umbau zum digitalen Dienstleister.

Auch am Führungsstil Bätes wird intern Kritik geübt, zu sprunghaft sei sein Handeln, wie die Süddeutsche Zeitung meldet. Bäte würde die IT-Probleme nicht hinreichend bearbeiten und auch an seiner Außendarstellung entzündet sich Kritik. Besonders pikant ist der Vorwurf, dass ein Teil der bestehenden Lebensversicherungsverträge in die Abwicklung kommen soll. Bäte widersprach scharf und umgehend, der Verdacht bleibt.

Allianz Finanzchef Dieter Wemmer habe laut Managern der Allianz in kleiner Runde bereits gezweifelt, ob die klassische Lebensversicherung und der damit einhergehende Kapitalbedarf wegen der Niedrigzinsen noch lange tragbar wäre. Angeblich plädiere Wemmer für eine Teilstilllegung der Altbestände, um Kapital freizusetzen und Abwicklungsgewinne zu erzielen, ohne dabei Kunden zu benachteiligen.

Die Allianz-Landesgesellschaft Deutschland, die größte in Europa, lehnt die Pläne aufgrund der schlechten Signalwirkung auf die Kunden ab. (vwh/mv)

Bild: Oliver Bäte. (Quelle: Allianz)

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