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Ergo-Prozess ist abgesagt

07.07.2016 – Ergo Hauptverwaltung_ergoDie Lustreise von über 60 Versicherungsvertretern der früheren Ergo-Versicherungstochter Hamburg-Mannheimer nach Budapest wird nun doch kein juristisches Nachspiel mehr haben. Laut einem Bericht der Welt sei das Verfahren gegen die beiden Angeklagten gegen Zahlungsverpflichtungen vorläufig eingestellt worden, bestätigte ein Gerichtssprecher in Hamburg.

Im Fokus des Prozesses standen laut Bericht ein ehemaliger Mitarbeiter der Vertriebsorganisation Hamburg-Mannheimer International (HMI) und ein Mitgeschäftsführer einer Eventagentur. Beiden Männern im Alter von 46 und 51 Jahren wurde Untreue beziehungsweise Beihilfe zur Untreue vorgeworfen. Ursprünglich war der Prozessbeginn für den 14. Juli 2016 geplant.

Nun sollen der 51-Jährige bis zum 13. Juli 2016 insgesamt 10.000 Euro zahlen, der 46-Jährige muss eine Geldbuße von 5.000 Euro zahlen, wird der Gerichtssprecher zitiert. Andernfalls finde der Prozess jedoch statt. Laut Anklage sollen die beiden Männer 2007 eine Sex-Orgie mit 20 Prostituierten für mindestens 64 Versicherungsvertreter in einem Budapester Bad organisiert haben. Dem Versicherer soll daraus ein Schaden von 52.000 Euro entstanden sein. (vwh/td)

Link: Lustreise-Prozess abgesagt – Angeklagte zahlen Buße

Bild: Hauptsitz der Ergo (Quelle: Ergo)

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