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Erdbeben im Hindukusch fordert über 100 Tote

27.10.2015 – beben_pakistan_dpaBei einem schweren Erdbeben der Stärke 7,5 auf der Richter-Skala in Afghanistan und Pakistan sind am Montag weit über 100 Menschen ums Leben gekommen. Wie das Nachrichtenportal tagesschau.de berichtet, registrierte allein Pakistan bislang mindestens 147 Tote. Am schwersten betroffen sei die nördliche Provinz Provinz Khyber-Pakhtunkhwa. Hier seien viele Menschen beim Einsturz ihrer Häuser verletzt oder getötet worden.

In Afghanistan kamen laut Bericht ebenfalls mindestens 33 Menschen ums Leben. Darunter seien auch zwölf Schulmädchen, die in einer Massenpanik in der Stadt Talokan zu Tode getrampelt wurden, berichtet tagesschau.de weiter. Insgesamt gab es in beiden Ländern mindestens 800 Verletzte. Allerdings rechnen die Behörden mit weiteren Opfern, da einige der betroffenen Regionen sehr entlegen seien. Zudem werde mit weiteren Nachbeben gerechnet.

Das Zentrum des Bebens lag laut Bericht in etwa 200 Kilometer Tiefe etwa 80 Kilometer südöstlich der Stadt Faisabad im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet. Zudem soll das Beben auch im 250 Kilometer entfernten Kabul, in Islamabad in Pakistan sowie in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu zu spüren gewesen sein.

Die Region gilt bekanntlich als Erdbebengebiet, da hier die indische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinandertreffen. Erst im April 2015 hat ein schweres Beben den Himalaya-Staat Nepal erschüttert. (vwh/td)

Link: Mehr als 100 Tote im Hindukusch

Bild: Eingestürztes Haus nach dem Beben in Pakistan. (Quelle: dpa)

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