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Erbschaften festigen Einkommensungleichheit

10.09.2015 – Lebensversicherung_uschi dreiucker_pixelioDass die Vermögen in Deutschland nicht unbedingt gleich verteilt sind, scheint nicht neu. Deutschlands führende Ökonomen sehen die Einkommensungleichheit hierzulande jedenfalls gelassen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Dabei sei die Ungleichheitsdebatte ein “gehyptes” Thema, sind sich die Wirtschaftsexperten einig. Gleichzeitig sei Fokus weniger auf die Einkommensgleichheit als auf die Chancengleichheit zu richten.

“Ein großes Problem ist die Ungleichheit von Einkommen und Vermögen nicht”, wird Christoph Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrates und Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts (RWI), zitiert. Zudem funktioniere der- deutsche Wohlfahrtsstaat recht gut, ergänzte Clemens Fuest, Chef des ZEW-Instituts, bei der Jahrestagung der Ökonomen in Münster. Und Ifo-Chef Hans-Werner Sinn ergänzte, dass mit der Agenda-2010-Politik bewusst ein Niedriglohnsektor geschaffen worden sei.

Gleichzeitig festigen jedoch die Erbschaften die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland. Zudem steuern die Deutschen laut der einer heute vorgestellten Studie des Deutschen Instituts für Altervorsorge einen neuen Erbrekord an. So werden die vererbten Geldvermögen laut FAZ-Bericht etwa zur Hälfte in festverzinslichen und wenig riskanten Sparguthaben angelegt. Ein Drittel werde in Wertpapieren investiert, während Lebensversicherungen oder Bausparguthaben nur noch eine geringe Rolle spielten. (vwh/td)

Link: Erbschaften festigen ungleiche Vermögensverteilung

Bildquelle: Uschi Dreiucker / pixelio.de

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