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Eon-Spaltung: Die Bad Company für Kohle, Atom und Gas?

02.12.2014 – johannes-teyssen-150Es ist nichts weniger als die Neuordnung des Energiemarktes: Der Energiekonzern Eon will sich aufspalten. Johannes Teyssen gibt nicht nur die Atom-, sondern auch die Kohle- und Gaskraftwerke auf – und will sich komplett den Erneuerbaren verschreiben.

Das Handelsblatt spricht auf dem heutigen Titel und in einer großen Strecke mit Interview von der Revolution im Rheinland. Es soll künftig eine klassische Gesellschaft geben und die sogenannte Eon SE, in der dann die erneuerbaren Energien, die Stromnetze und das Kundengeschäft stecken sollen. Fast fünf Mrd. Euro, gut die Hälfte des Gesamtumsatzes würde das neue Geschäft ausmachen.

Die Börse nahm die Nachricht allein begeistert auf. Die Aktie notierte mit 4,5 Prozent als deutlicher Tagessieger im Plus. Die Aufgliederung erfolge keineswegs nach dem Logik der Bad Company: Die Geschäfte mit Kohle, Atomstrom und Gast “folgen einer anderen Erfolgslogik”, so Teyssen, “haben andere Kapitalanforderungen – sie gehören zu einer anderen Welt als die Geschäfte, die in der Eon SE verbleiben.” (vwh/ku)

Bildquelle: Eon

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