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Entschädigung nach Milliardenverlust

08.06.2016 – Justiz -  Q.pictures  - pixelio.deDer ehemalige Börsenhändler Jérôme Kerviel erhält von seinem ehemaligen Arbeitgeber – der Großbank Société Générale – eine Entschädigung über 450.000 Euro wegen unrechtmäßiger Kündigung. Der 39-Jährige war im Oktober 2010 wegen Vertrauensbruch und Betrug zu drei Jahren Haft sowie Schadensersatz in Höhe von 4,9 Mrd. Euro verurteilt worden, nachdem er seinem früheren Arbeitgeber durch Spekulationen eben jene Verluste zugefügt hatte.

Der Oberste Gerichtshof in Frankreich kippte jedoch die Schadenersatzforderung, berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel Online. Dabei hatte Kerviel stets behauptet, seine Vorgesetzten hätten von seinen Geschäften gewusst. Die Pariser Arbeitsrichter folgten dieser Auffassung und sahen deswegen keinen “wirklichen und ernsthaften Grund” für eine Kündigung. Zudem seien die Umstände der Entlassung “demütigend” gewesen.

Die Anwälte der Société Générale sprachen von einem “skandalösen Urteil” und wollen in Berufung gehen. (vwh/td)

Link: Milliardenzocker: Gericht spricht Kerviel Entschädigung zu

Bildquelle: Q.pictures / pixelio.de

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