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Einkommensunterschiede schaden dem Wachstum nicht

23.03.2016 – Huether_iwEine steigende Ungleichheit in den Einkommen behindert nicht das Wirtschaftswachstum. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Damit widersprechen die Forscher einer OECD-Studie, wonach das Wirtschaftswachstum zwischen 1990 und 2010 um sechs Prozentpunkte oder rund 80 Mrd. Euro höher ausgefallen wäre, wenn die Einkommensverteilung gleichgeblieben wäre.

Das IW kommt indes zu dem Schluss, dass sich ein negativer Einfluss von Ungleichheit auf das Wirtschaftswachstum nur für zwei Sorten von Ländern erhärten lasse, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Betroffen seien demnach zum einen ärmere Länder mit einer Wirtschaftsleistung von weniger als 9.000 Dollar je Einwohner sowie Länder mit sehr ungleicher Einkommensverteilung.

Deutschland gehöre jedoch zu keiner dieser Gruppe an, so das IW. “Die Dramatisierung der Verteilungssituation in Deutschland ist wenig zielführend”, stellt IW-Direktor Michael Hüther laut FAZ fest. (vwh/td)

Link: Einkommensunterschiede schaden nicht

Bild: Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (Quelle: IW)

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