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Einkommensschere in Europa geht auseinander

23.06.2015 – euroschein_cornerstone_pixelioIn Europa geht die Einkommensschere immer weiter auseinander. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und der Freien Universität Berlin. Demnach habe sich die Ungleichheit “zwischen zehn untersuchten mittel- und südeuropäischen Ländern sei vor allem etwas gewachsen, weil die Einkommen in Griechenland, Spanien und Portugal im Schnitt geschrumpft seien”, berichtet die FAZ.

Als eine mögliche Ursache für die wachsende Ungleichheit sehen die Experten die Auswirkungen der ultralockeren Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank (EZB). Demnach könnten wie wohlhabenderen Besitzer von Aktien und Immobilien von der derzeitigen Geldpolitik profitieren, während die Kleinsparer unter den Niedrigzinsen leiden, so zumindest die Frage der DIW-Experten.

Jedenfalls vertreten die Forscher des DIW und der Freien Universität Berlin damit die gegenteilige Ansicht von Michael Hüther, Direktor des Instituts für Wirtschaftsforschung (IW), wonach die Niedrigzinsphase einen Rückgang der Vermögensungleichheit in Deutschland bewirke, so die FAZ weiter. (vwh/td)

Link: Europa wächst auseinander

Bildquelle: Cornerstone / pixelio.de

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