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DWS schließt Fonds zur Altersvorsorge

03.11.2016 – Strafzinsen__I-vista_pixelio.deDie dauerhaft niedrigen Zinsen wirken sich derzeit bekanntlich nicht gerade positiv auf die private Altersvorsorge aus. Die DWS will nun mehrere Fonds schließen und auch an den Riesterverträgen schrauben, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Grund sei die lange Phase niedriger und negativer Renditen vieler Staatsanleihen.

Betroffen sind demnach vor allem die Anleger über fondsgebundene Lebensversicherungen. Allerdings sind diese laut Bericht in der Regel nicht direkt Kunden der DWS, sondern haben entsprechende Versicherungen bei großen Anbietern wie Allianz, Zurich oder Nürnberger abgeschlossen. Diese fordern ihre Kunden nun dazu auf, sich für einen Ersatzfonds zu entscheiden, berichtet die FAZ weiter. In manchen Fällen schichte der Versicherte das Geld aber auch selbständig um.

“Uns gehen die Staatsanleihen aus, die positive Zinsen bieten”, wird Frank Breiting zitiert. Er leitet das Geschäft mit der privaten Altersvorsorge und Versicherungen bei der Deutschen Asset Management (DAM). “Der Fonds kann sein zentrales Ziel, nämlich die Aktienanlage, nicht mehr erreichen. Wenn ein Fonds sein Anlageziel nicht mehr erreichen kann, muss er liquidiert werden”, betont Breiting. (vwh/td)

Link: Das Zinstief lässt die private Altersvorsorge bröckeln

Bildquelle: I-vista / pixelio.de

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