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Durchbruch bei Betriebsrente

28.09.2016 – Schauble - BruessArbeitsministerin Andrea Nahles hatte zu einer Spitzenrunde geladen, die Finanzminister Wolfgang Schäuble sowie die Chefs von Gewerkschaften und Arbeitgebern umfasste. Beide Minister hätten “einen ausreichenden Konsens erzielt, um einen gemeinsamen Gesetzentwurf vorzulegen”, erklärte das Arbeitsministerium. Ein Zuschuss für Niedrigverdiener sowie weitere Steuervorteile sollen geschaffen werden.

Dies sei auf einem Spitzentreffen beider Minister mit Gewerkschaften und Arbeitgebern beschlossen worden, berichtet die Tagesschau. Vorgesehen sei laut Teilnehmern, dass Arbeitgeber zukünftig einen Zuschuss von 30 Prozent erhielten, wenn sie für Geringverdiener 240 bis 480 Euro in die betriebliche Altersvorsorge einzahlten. Zudem habe Schäuble angeboten, dass Arbeitnehmer bis zu sieben Prozent ihres Lohns steuerfrei in Betriebsrenten umwandeln könnten. Bisher liegt dieser Rahmen bei etwa 6,4 Prozent. Zudem solle ein Teil der Betriebsrente nicht mehr auf die Grundsicherung im Alter angerechnet werden, hieß es bei Teilnehmern des Treffens weiter.

Das Finanzministerium ließ laut der FAZ durchblicken, dass eine Förderung für Geringverdiener in Höhe von 154 Euro möglich wäre, das entspricht in etwa der Riesterförderung – als Einkommensgrenze wären 30.000 Euro im Gespräch. Weiterhin soll der Förderrahmen erhöht werden. Das beeinflusst die Höhe der Lohnbestandteile, die von der Steuer verschont werden. Die Grundzüge der Reform würden von den Sozialpartnern mitgetragen, hieß es auf beiden Seiten. (vwh/mv/dg)

Bild: Finanzminister Wolfgang Schäuble (Quelle: brs)

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