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Dubioser Anwalt will Versicherung betrügen und prellt Mandanten um 50.000 Euro

16.01.2015 – Geld_Claudia Hautumm_pixelioFast zwei Jahre muss ein Anwalt aus dem Rhein-Neckar-Kreis hinter Gitter. Dieser hatte seinen Mandanten um 50.000 Euro geprellt und zuvor ein Vergewaltigungsopfer mit 2.000 Euro in bar und Einkaufsgutscheinen dazu bewegen versucht, die Aussage gegen einen anderen Mandanten zurückzuziehen.

Für eigene Zwecke habe der 38-jährige Anwalt die 50.000 Euro abgezweigt, schreibt die Rhein-Neckar-Zeitung.

Sein Mandant, ein mittlerweile wegen Hehlerei verurteilter Autohändler, hatte das Geld zuvor bei einem befreundeten Paar deponiert. Er wollte damit wohl das Geld vor dem Zugriff seiner Frau, die mit ihm in Scheidung lebt.

Das nutzte der Anwalt aus und besorgte sich das Geld. Dem Autohändler erklärte er, als das Geld verschwunden war, dass er einen Einbruch fingieren wolle, um von der Versicherung an das Geld zu kommen.

Als der so Geschädigte sein Geld zurückforderte, zeigte der Anwalt ihn wegen versuchter Erpressung und Todesdrohungen an. Seine Zulassung hat er zurückgegeben, vor Gericht bestritten, das Geld genommen zu haben.

Jedoch habe er so oft gelogen und Zeugen versucht zu bestechen, dass das Gericht ihm hier nicht glaubte.

Pikant: eine Bewährungsstrafe kommt nicht in Betracht, weil er in einem anderen Fall ein Vergewaltigungsopfer bestechen wollte, die Aussage zurückzuziehen, damit sein Mandant straffrei aus der Sache heraus kommt. (vwh/ku)

Bildquelle: Claudia Hautumm/ pixelio

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