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Druck im Bankenvertrieb steigt

13.06.2016 – Bank_fotoliaDer Druck im Bankenvertrieb zur Vermögensanlage hat sich offenbar deutlich erhöht. Laut einer aktuellen bundesweiten Stichprobe von Euro am Sonntag hat sich die Zahl der Bankmitarbeiter verdoppelt, die im Erstgespräch auf einen Vertragsabschluss drängten.

Etwa 13 Prozent der Berater fragten so nach einem sofortigen Vertragsabschluss. Im Vorjahrestest seien dies gerade sechs Prozent gewesen. Weiteres Ergebnis: Fast jeder zweite Berater will dem Kunden Produkte verkaufen, die nichts mit Vermögensaufbau zu tun haben. Meistens handelt es sich hier um Girokonten oder Kreditkarten.

“Der Test zeigt wieder einmal deutlich, dass Kunden, die sich in einer Filiale beraten lassen, den zunächst kostenlosen Rat durch Verkaufsprovisionen und Verwaltungsgebühren zahlen”, stellt Jörn Hüsgens fest, Chef des Deutschen Kundeninstituts, das den Test mit der Redaktion durchgeführt hat.

Den letzten Platz in Sachen Servicequalität ist die Targobank. Hier sei in den meisten Fällen die finanzielle Situation und der Bedarf der Kunden erst gar nicht analysiert worden. (vwh/ku)

Bildquelle: Fotolia

Link: Vermögensaufbau: Kundenwunsch trifft Verkaufsdruck (Euro am Sonntag)

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