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Droht ein Börsencrash wegen China?

24.08.2015 – China _M. Hermsdorf_pixelio.de -Die Turbulenzen im Reich der Mitte sorgen derzeit nicht nur auf den Aktienmärkten für Wirbel. Auch die Weltwirtschaft könnte davon betroffen sein. Selbst ein Börsencrash ist möglich, kommentiert die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. “Bitte anschnallen, es gibt Turbulenzen!” laute die aktuelle Klimawarnung – mit gefährlichen Folgen für die globale Ökonomie?

Dabei geht es wohl nicht mehr nur um Turbulenzen auf den Aktiemnärkten. Vor allem die Rohstoffexporteure könnten durch die Wirtschaftsprobleme in China erhebliche Probleme bekommen, gilt die Volksrepublik doch als wichtiger Abnehmer für Erdöl. So sank Ölpreis vergangene Woche kurzzeitig auf 40 US-Dollar. Zum Vergleich: Vor einem Jahr stand er noch bei über 90 US-Dollar.

Ein weiterer Grund liege in den eingeschränkten Reaktionsmöglichkeiten der Zentralbanken. Denn durch die Nullzinspolitik haben die Notenbanken laut FAS die Wirtschaft am Laufen gehalten und die Aktien nach oben getrieben. Sollte es nun zu Kurseinbrüchen kommen, haben die Zentralbanken wegen China kaum noch Möglichkeiten, zu intervenieren.

Die Gefahr eines Börsencrashs scheint also realistisch: So hatte der Nobelpreisträger und Finanzmarktanalytiker Robert Shiller in der vergangenen Woche vor weiteren “Nachschocks” gewarnt. Einen echten Crash mochte aber laut FAS selbst er nicht prognostizieren. Vielmehr sehe er China langfristig als neue Weltwirtschaftsmacht Nummer eins wieder zurück an der Spitze – mit gutem Wachstum. (vwh/td)

Link: Wenn China hustet

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