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Drohen Großbritannien kontinentaleuropäische Verhältnisse?

08.05.2015 – London_Christiane Neuheuser_pixelioSeit Jahrzehnten war im Vorfeld der Ausgang einer Unterhaus-Wahl in Großbritannien so ungewiss: Glaubt man den Umfragen vor dem Urnengang, lagen Premierminister David Cameron und sein Herausforderer Ed Miliband gleichauf. Mögliche Folge: ein erneutes “hung parliament” im Vereinigten Königreich.

Dank des Mehrheitswahlrechts waren britische Parlamentswahlen in den vergangenen Jahrzehnten denkbar einfach, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Gewann eine Partei die Mehrheit der Parlamentssitze, stellte diese auch den Premierminister. Bis 2010 – als der bisherige Amtsinhaber Cameron eine Koalitionsregierung mit dem Liberaldemokraten eingehen musste. Es war übrigens die erste im Vereinigten Königreich seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

Auch dieses Mal deuten viele Anzeichen auf eine erneute Regierungskoalition hin. Dabei werde vor allem die Bedeutung der kleineren Parteien so groß sein, wie nie zuvor, schreibt die SZ weiter. Wer am Ende in Downing Street No. 10 einziehen wird und wer mit wem koalieren muss, wird wohl erst am heutigen Morgen feststehen. (vwh/td)

Link: Die schwierige Wahl der Briten

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