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EZB: Keine Zinswende in Sicht

05.07.2013 – Mit ihrem gestrigen Versprechen wollen Europas Währungshüter jede Spekulation um ein vorzeitiges Ende des billigen Geldes vertreiben. Für Sparer und Versicherer ist das keine gute Nachricht.

Europas Währungshüter stimmen auf anhaltend niedrige Zinsen im Euroraum ein. “Der EZB-Rat erwartet, dass die Zinssätze der EZB für einen längeren Zeitraum auf dem aktuellen Niveau oder darunter bleiben werden”, sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, am Donnerstag in Frankfurt. Diese Entscheidung fiel einstimmig. Zunächst bleibt der wichtigste Zins für Zentralbankgeld im Euroraum damit auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent. Sogar eine weitere Senkung ist wahrscheinlicher geworden. Die Länge der Niedrigzinsepoche beschrieb Draghi sybyllinisch: “Ein längerer Zeitraum ist ein längerer Zeitraum. Das sind nicht sechs Monate, das sind nicht zwölf Monate.” Dabei bestehe Aussicht, dass die konjunkturelle Talsohle durchschritten sei, meint Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise, “auch in den südlichen Ländern”. Institutionelle Investoren wie die Versicherer, die sich nach den US-Wendesignalen schon in Richtung Zinswende orientierten, müssen sich noch gedulden.

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