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DIHK: Bahnstreik kostet bis zu 500 Mio. Euro

05.05.2015 – gleise-bahngleiseDer heutige Bahnstreik gilt nicht nur als bislang längster Ausstand in der deutschen Eisenbahngeschichte – er könnte auch der teuerste werden. So beziffert Eric Schweitzer, Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), die möglichen Schäden durch den Streik auf bis zu 500 Mio. Euro.

“Lager laufen leer, die Produktion stottert, es kann sogar zu Produktionsausfällen kommen”, sagte Schweitzer laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel Online. Der Bahnstreik koste die Wirtschaft nicht nur Nerven, sondern richtig Geld. “Wenn der Streik wie angekündigt sechs Tage dauert, kommt die Lieferkette ins Stocken”, befürchtet der DIHK-Präsident.

Claus Weselsky, Chef der Lokomotivführergewerkschaft GDL, hat zudem Forderungen nach einer Schlichtung im angekündigten Bahnstreik deutlich zurückgewiesen, so das Magazin weiter. “Wir werden in keine Schlichtung gehen, weil wir grundgesetzlich geschützte Rechte in keine Schlichtung bringen”, sagte er in Berlin. Zuvor hatten sowohl Politiker als auch die Dachgewerkschaft Deutscher Beamtenbund, zu der die GDL gehört, eine Schlichtung gefordert. (vwh/td)

Bildquelle: ak

Link: Weselsky lehnt Schlichtung im Bahnstreik ab

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