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Deutschland wird unattraktiv

01.06.2016 – Konjunktur_fotolia_Michael_SchuetzeDeutschland scheint als Wirtschaftsstandort zunehmend unattraktiv zu werden. Laut einer aktuellen Studie der IMD Business School in Lausanne zählt Deutschland nicht mehr zu den zehn wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt. Die Gründe liegen demnach in der Steuerpolitik und der erstarkten AfD, die für höhere Risiken bei Investoren sorge, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Demnach macht die IMD vor allem den sinkenden internationalen Handel und eine schwächere nationale Wirtschaft für die stagnierende wirtschaftliche Leistung Deutschlands verantwortlich. Besonders negativ wirkt sich zudem die aktuelle Steuerpolitik auf das Gesamtranking aus. Hier landet Deutschland laut FAZ lediglich auf Platz 52.

Gleichzeitig sei auch das Risiko einer politischen Instabilität angesichts der erstarkenden AfD gewachsen. Hinzu kommt der Umstand, dass die Große Koalition in aktuellen Umfragen keine Mehrheit der Stimmen mehr bekommen würde. Zudem werde auch die Infrastruktur seit 2013 von Jahr zu Jahr schlechter bewertet.

So landet Deutschland unter den Top 15 der wettbewerbsfähigsten Ländern nur noch auf Platz Zwölf. Spitzenreiter ist Hongkong vor der Schweiz und den USA. Auch Deutschland im Ranking gegenüber 2015 um zwei Plätze zurückgefallen sei, habe sich der “Abstand zum Erstplatzierten in ‘Punkte’ allerdings verringert”, betont Konstantin Wacker, Junior-Professor für Internationale Wirtschaft, laut FAZ. “Es ist also wie bei einem Skirennen, wo man zwar näher an den ersten Sieger herankommt, aber im Ranking dennoch leicht zurückfällt, weil sich von den hinteren Plätzen einige Läufer noch stärker verbessert haben”, ergänzt der Wirtschaftswissenschaftler. (vwh/td)

Link: Warum es schwer wird für Deutschland

Bildquelle: Fotolia

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