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Deutsche unterschätzen Risiko der Altersarmut

08.12.2015 – Rente_BankenverbandIn Deutschland sind immer mehr Rentner von Altersarmut bedroht. Dennoch scheinen viele Menschen dieses Risiko noch immer zu unterschätzen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. So waren laut Statistischem Bundesamt allein im vergangenen Jahr 16,3 Prozent der Deutschen im Alter von 65 Jahren armutsgefährdet. Laut Statistik verfügen diese weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der gesamten Bevölkerung.

Dabei gelten besonders Frauen, Geringqualifizierte und Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland im Alter als besonders armutsgefährdet, berichtet die FAZ unter Berufung auf die Bertelsmann Stiftung. Der Grund: unterbrochene Erwerbsbiographien, hohe Teilzeitarbeitsquoten und niedrige Löhne seien bei diesen Bevölkerungsgruppen die Regel.

Allerdings scheinen viele Deutsche regelrechte Vorsorgemuffel zu sein. Demnach investiere jeder dritte Erwachsene im Alter von 18 bis 65 Jahren keinen einzigen Cent in die private Altersvorsorge, berichtet das Blatt unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage der R+V-Versicherung. So legen mehr als ein Drittel der Männer (34 Prozent) legt privat nichts für das Alter zurück. Bei den Frauen seien es “erschreckende” 29 Prozent, heißt es von R+V weiter. (vwh/td)

Link: Armutsrisiko im Alter wird vielfach unterschätzt

Bildquelle: Bankenverband

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