Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 


- Anzeige -

Deutsche Behörden sind digitale Anfänger

19.11.2015 – Digital_by_Klicker_pixelioDeutschland ist beim Thema Digitalisierung noch immer ein Anfänger. Ein Beispiel: Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan oder dem Kosovo werden meist mehrfach registriert, da Länder, Kommunen und Polizei bislang nicht vernetzt seien, berichtet heute das Handelsblatt. “Wirksames E-Government gibt es in Deutschland de facto nicht”, kritisiert Johannes Ludewig, Vorsitzender des Normenkontrollrates (NKR), auf dem IT-Gipfel in Berlin.

Wie schlecht es um den Fortschritt der Digitalisierung in den deutschen Amtsstuben aussehe, belegt eine Studie des Fraunhofer Instituts für offene Kommunikationssysteme im Auftrag des NKR. Ein Kritikpunkt: “Die Hälfte der untersuchten Kommunen stellt jeweils nicht mehr als zwei Onlinedienste zur Verfügung”. Dabei sei das Einsparungspotenzial enorm, stellen die Experten fest.

“Die Defizite haben entscheidend zu tun mit der fehlenden Vernetzung der IT-Systeme”, wird Ludewig im Handelsblatt zitiert. Wenn die 20 wichtigsten Leistungen der öffentlichen Verwaltung digitalisiert werden würden, könnten bis zu drei Mrd. Euro pro Jahr eingespart werden, so der NKR-Präsident weiter.

Aber auch den Bürgern würden mehr digitale Angebote eine deutliche Entlastung bringen: so würden digitale Angebote dem Bürger nicht nur manch Behördengang ersparen, sondern auch den Geldbeutel schonen. Ein Beispiel: Nach Schätzung der Experten könnten die Kosten für einen Wohngeldantrag von 32,68 auf 18,89 Euro pro Fall reduziert werden. (vwh/td)

Bildquelle: Klicker / pixelio.de

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten