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Deutsche Bank zieht sich aus China und Indien zurück

19.08.2015 – deutschebank_turm_kleinDer Sparkurs der Deutschen Bank nimmt weitere Konturen an. Wie das Handelsblatt heute berichtet, will Deutschlands größtes Kreditinstitut sein Privatkundengeschäft in Indien und China loswerden. Demnach wolle die Bank ihre Beteiligung an Hua Xia Bank verkaufen. Der aktuelle Börsenkurs für Hua Xia wird derzeit auf 3,3 Mrd. Euro gehandelt.

Leicht dürfte der Verkauf laut Bericht jedoch nicht werden. Denn nach den jüngsten Börsenturbulenzen hat China Beschränkungen für Verkäufe eingeführt. Das Kreditinsitut war bereits 2006 bei Hua Xia eingestiegen und hatte seine Beteiligung 2010 auf das gesetzlich zulässige Maximum von 19,99 Prozent erhöht.

In Indien ist die Deutsche Bank derzeit mit 17 Filialen vertreten. Aber nicht nur die asiatischen Standorte sind in Gefahr. Bereits Ende Juli wurde die Vermutung laut, dass die Deutsche Bank sich auch aus Dänemark, Finnland, Malta, Neuseeland, Norwegen und Peru verabschieden will. Zurzeit werden weitere sechs Länder diskutiert, so die Zeitung weiter. “Die Ukraine und Russland könnten ebenfalls wegfallen”, wird ein Insider zitiert. (vwh/td)

Bildquelle: Deutsche Bank

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