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Deutsche Bank am Neuanfang

29.06.2015 – deutschebank_turm_kleinDie Deutsche Bank ist nach 150 Jahren am Tiefpunkt angelangt. Deren Ansehen in der Öffentlichkeit ist ebenso am Boden wie der Aktienkurs, die Rendite, die Kapitalisierung und das Vertrauen der Investoren. Wenn John Cryan zu seinem ersten Arbeitstag antritt, offenbart sich ihm ein desaströses Bild, schreibt heute die Süddeutsche Zeitung (SZ) in ihrer Printausgabe.

So bestehe die Deutsche Bank nicht aus mehreren Baustellen – “sie ist eine einzige große Baustelle, bei der man gar nicht weiß, wo man mit der Arbeit anfangen soll”, schreibt das Blatt weiter. Dabei stehe der neue Vorstandschef vor dem Dilemma, dass die Deutsche Bank mehr als jede andere Großbank vom Investmentbanking abhängig ist.

Demnach werde es eine zentrale Aufgabe Cryans sein, künftig zwischen gutem Investmentbanking, das der Volkswirtschaft diene, und einem schlechten Investmentbanking, dass nur um der Boni willen praktiziert wird, zu unterscheiden. Zudem brauche die Deutsche Bank eine neue Strategie, “wie sie mit ihren kleinen und größeren Privatkunden umgeht, wie sie dort künftig profitabel sein will”, schreibt die SZ weiter. Der Verkauf der Postbank alleine werde dabei nicht ausreichen. (vwh/td)

Bildquelle: Deutsche Bank

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