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“Deutsche-Bank-Chef Fitschen muss mit Anklage rechnen”

26.03.2014 – deutschebank_turm_kleinKrise bei der Deutschen Bank und kein Ende. Nach Durchsuchungen und Prozessvergleichen gehen die staatsanwaltlichen Untersuchungen in der Causa Kirch vs. Breuer in die nächste Runde. Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute auf Seite eins unter der Schlagzeile: “Deutsche-Bank-Chef Fitschen muss mit Anklage rechnen” von einer drastischen Ausweitung der Ermittlungen. Gleichzeitig berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung über den Selbstmord des Amerikaners William Broeksmit, ein ehemaliger Vertrauter von Deutsche-Bank-Boss Anshu Jain. Vor seinem Selbstmord soll er sich große Sorgen um die Bank gemacht haben, hat die Londoner Polizei herausgefunden.

Derzeit überschlagen sich förmlich die Meldungen zu Deutschlands größtem Bankhaus: Die SZ berichtet:

“Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen nunmehr 14 Personen. Neun aktiven oder ehemaligen Bankern sowie drei Anwälten des Instituts wird versuchter Prozessbetrug beim Oberlandesgericht (OLG) München vorgeworfen, bei dem der inzwischen verstorbene Medienmagnat Leo Kirch auf Schadensersatz geklagt hatte. Zwei Zeugen in diesem Verfahren, darunter der frühere Bertelsmann-Chef Thomas Middelhoff, sollen falsch ausgesagt haben. Alle Beschuldigten bestreiten die Vorwürfe.”

[...]

Die Staatsanwaltschaft bereitet eine Anklage vor, die im Verlauf des Frühjahrs vorliegen und sich gegen Fitschen, Ackermann, Breuer sowie zwei weitere Ex-Vorstände richten soll.

Und die FAZ schreibt:

“Nach Angaben seines Arztes habe Broeksmit, der 58 Jahre alt geworden ist, in den Monaten davor schlecht geschlafen und einen Psychologen aufgesucht. Er soll sehr besorgt gewesen sein wegen der Ermittlungen verschiedener Behörden gegen Abteilungen der Deutschen Bank, in denen er früher gearbeitet habe, wie aus dem Bericht seines Psychologen hervorgeht.”

[...]

“In dem Untersuchungsbericht wurden auch mehrere Abschiedsbriefe bestätigt, die an seine Familie und Freunde gingen. Einer soll an Anshu Jain, den Ko-Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, gerichtet gewesen sein. Mit ihm hatte Broeksmit lange Zeit zusammengearbeitet, er galt als dessen Vertrauter: Vom Jahr 2008 bis zum Eintritt in den Ruhestand im Februar 2013 hatte der Risikomanager die Risiken im Investmentbanking gesteuert. Für diesen Bereich war Jain verantwortlich, bevor er im Juni 2012 zusammen mit Jürgen Fitschen den Vorstandsvorsitz übernahm.”

Bild: Türme der Deutschen Bank in Frankfurt/Main. (Quelle: Deutsche Bank)

Link: Topbanker war vor Selbstmord in Sorge um Deutsche Bank

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