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Desertec: “Ab in die Wüste”

15.10.2014 – SZZum Scheitern der Desertec-Planungsgesellschaft, von der sich im Rahmen der jährlichen Konferenz der Initiative in Rom, neben der Münchener Rück und Deutsche Bank dreizehn weitere Gesellschafter verabschiedet haben, schreibt die Süddeutsche Zeitung heute im Wirtschaftsteil.

“Die Dii galt zuletzt als wichtigster internationaler Fürsprecher der Wirtschaft für Erneuerbare Energien in Nordafrika und dem Nahen Osten. Sie hatte sich zu einer Art Denkfabrik entwickelt, die in der Region das Interesse am Aufbau grüner Kraftwerke weckte, politischer Vorarbeiten etwa für Einspeisetarife leistete und bei der Lokalisierung guter Standorte half. Mehrere Organisationen hoben am Dienstag die Verdienste der Dii hervor. Die fünf Jahre seien nicht umsonst gewesen, urteilt etwa der Club of Rome. Die Gesellschaft habe Projekte angestoßen und wichtige Erkenntnisse zum Thema erneuerbare in den Wüstenregionen gewonnen. Die Dii selbst verwies auf die ersten Wind- und Solaranlagen in der Region. „Erneuerbare Energien haben vor fünf Jahren im Nahen Osten und Nordafrika kaum eine Rolle gespielt“, sagte Geschäftsführer Paul van Son. „Das ist heute völlig anders. Rund 70 Projekte sind inzwischen realisiert oder in der Umsetzung.“

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