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Der heimliche Standort-Nachteil von München

13.05.2015 – SZThema des Tages ist heute in der Süddeutschen Zeitung die Verfassung des Wirtschaftsstandorts München. München, lange Zeit Heimat vieler deutscher Großkonzerne, hätte in den letzten Jahren allerdings Rückschläge hinnehmen müssen, wie Caspar Busse auf Seite zwei der SZ schreibt. Droht dem Immobilien- und Wirtschaftsstandort München nach dem Abzug der MAN Hauptverwaltung der Niedergang?

Mit MAN verschwindet nun eines dieser Machtzentren. Die Traditionsfirma, die lange zu den 30 größten börsennotierten Firmen in Deutschland zählte, wird vom Mehrheitseigentümer VW zerschlagen. Entscheidungen fallen künftig in Hannover, die Maschinenbauaktivitäten werden womöglich verkauft. Betroffen sind 300 (gut bezahlte) Jobs in der Zentrale. Der große Produktionsstandort in der Stadt ist bisher nicht gefährdet. Zurück wird eine börsennotierte Aktiengesellschaft bleiben, die keine eigenen Geschäftsaktivitäten hat. „Da blutet einem das Herz“, sagt ein Beteiligter. Es ist ein trauriges Ende für MAN – und ein Imageschaden für München, konstatiert Busse. (vwh)

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