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DAV: Versicherer werden immer knausriger

14.11.2014 – dav_farbigDas Regulierungsverhalten der Versicherer hat sich in der Vergangenheit verschlechtert. Dies berichtet die FAZ unter Berufung auf eine Studie des Deutschen Anwaltvereins (DAV), die am Donnerstag vorgestellt wurde. Demnach beklagten 65 Prozent der befragten DAV-Mitglieder, dass Ansprüche bewusst verzögert oder vereitelt würden.

Allein 77 Prozent der Fachleute für Versicherungsvertragsrecht nannten die Berufsunfähigkeitsversicherung als ein Beispiel für häufigen Dissens. Ein Grund dafür sei der Umstand, dass es sich dabei um eine “Alles-oder-Nichts-Versicherung” handele, so der DAV weiter. Zudem beklagte der Anwaltsverein, dass laut Befragung allein 36 Prozent aller Deckungsstreitigkeiten gerichtlich entschieden würden.

Der DAV kündigte Gespräche mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) an. Dieser zeigte sich offen, betonte aber, dass die Umfrage nur nach den Erfahrungen der Anwälte gefragt habe. Norbert Rollinger, Vorsitzender des GDV-Hauptausschusses Schaden- und Unfallversicherung, sagte dazu: “Bei Anwälten landen ja nur die Fälle, in denen ein Kunde oder Geschädigter unzufrieden war mit seinem Versicherer”. Die ganz große Masse der problemlos regulierten Fälle bliebe bei der Betrachtung der Anwälte aber außen vor. (vwh/td)

Link: Versicherer werden immer knausriger

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