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Cybercrime: Unternehmen setzen auf Gegenangriff

09.11.2015 – Cyber_Ivan David Gomez_FlickrCyberkriminalität ist derzeit eine der größten Bedrohungen für Unternehmen. Diese setzen nun auf einen Gegenangriff auf die Hacker selbst, berichtet heute die Süddeutsche Zeitung. Das entscheidende Schlagwort: “Hacking Back”. So wiesen IT-Experten, Anwälte und Analysten daraufhin, dass diese Form des Gegenangriffs sehr offen diskutiert und gelegentlich auch angewendet werde.

“Amerikanische Firmen machen das die ganze Zeit. Nur nicht von US-Boden aus”, wird Michael Hayden, Ex-Chef der beiden Geheimdienste NSA und CIA, in der SZ zitiert. Wege für einen entsprechenden Gegenangriff solle es viele geben: von Briefkastenfirmen bis hin zu angeheuerten Hackern aus dem Ausland.

Eine Möglichkeit sei es, die Rechner der Angreifer komplett lahmzulegen, berichtet die Zeitung weiter. Ein anderer Weg: Dokumente für Angreifer gut sichtbar zu platzieren. Brechen Hacker in Firmennetze ein, klauen sie die Blaupausen von Produkten, Passwörter oder Datensätz – und die platzierten Dokumente gleich mit.

Dies erleichtere es, die Täter später einfacher zu überführen. “Die Dokumente haben wir mit einem digitalen Wasserzeichen ausgestattet. Sie sind somit eindeutig identifizierbar”, wird IT-Experte Davi Ottenheimer zitiert.

Nach einer Studie der Antivirus-Firma McAfee, beläuft sich der weltweite Schaden durch Cybercrime im digitalen Raum auf etwa 345 Mrd. US-Dollar jährlich, berichtet die SZ weiter. (vwh/td)

Bildquelle: Ivan-David Gomez / Flickr

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