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Commerzbank versinkt weiter im Steuersumpf

26.02.2015 – commerzbank_pixelioDeutschlands zweitgrößtes Bankhaus scheint tiefer in die Steueraffäre verstrickt zu sein, als bislang bekannt. Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Printausgabe berichtet, will sich die Commerzbank erst jetzt von Kunden mit Briefkastenfirmen in Panama trennen. Bislang hatte das Finanzinstitut lediglich “Altlasten” eingeräumt, die man untersuchen werde.

Wie die Zeitung weiter berichtet, basierte das Geschäftsmodell darauf, dass verschiedene Luxemburger Banken – darunter auch Tochterfirmen deutscher Institute – ihren Kunden Briefkastenfirmen der Mossack Fonsenca Group in Panama vermittelten. Aus den Unterlagen geht somit hervor, dass die Commerzbank noch bis 2010 derartige Geschäfte getätigt hatte.

Weiterhin berichtet das Blatt, dass noch mindestens drei weitere große deutsche Geldinstitute in die Geschäfte über Luxemburg und Panama verwickelt sein sollen. Darunter seien auch staatliche Banken. (vwh/td)

Bildquelle: terramara / pixelio.de

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