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Chefin von Allianz Global Investors warnt vor Altersarmut

14.10.2015 – Die niedrigen Zinsen könnten in den nächsten Jahren zu einer Pensionskrise führen. So warnt Elizabeth Corley, Chefin des Anlagefondsgesellschaft Allianz Global Investors, in der Neuen Zürcher Zeitung vor einer zunehmenden Altersarmut. So würden die von den Zentralbanken künstlich tief gehaltenen Zinsen dafür sorgen, dass Vorsorgeeinrichtungen die nötigen Erträge für ihre Verpflichtungen nicht erwirtschaften können.

So dürften zukünftige Rentner negativ überrascht sein von der Größe ihrer “Pensions-Töpfe” überrascht sein, wird Corley in einem Gespräch mit der NZZ zitiert. Demnach hätten die Bürger oftmals noch nicht realisiert, dass in vielen Ländern die staatliche Altersvorsorge auf ein Minimalniveau gesunken sei und dass Betriebsrenten vom Leistungsprimat zum Beitragsprimat gewechselt hätten, schreibt die Zeitung weiter.

Auch wenn die Chefin der Allianz Global Investors weniger mit einem Kollaps ganzer Pensionssysteme rechnet: die aktuelle Negativentwicklung werde sich allerdings sowohl in einer zunehmenden Altersarmut äußern sowie zu massiven Umverteilungen von Jung zu Alt führen, warnt Corley. (vwh/td)

Link: Böse Überraschungen bei “Pensions-Töpfen”

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