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Chefentwickler von Googles Autoprojekt räumt Posten

08.08.2016 – Autonomes_Fahren_ContinentalChris Urmson wird seinen Posten als Chefentwickler von selbstfahrenden Autos im Mutterkonzern von Google aufgeben. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Damit verliert die amerikanische Internetholding Alphabet einen ranghohen Manager bei einem ihrer bekanntesten Zukunftsprojekte: dem autonomen Fahren.

Seit den Anfangstagen des Projekts im Jahr 2009 war Urmson dabei und übernahm 2013 sogar die Führung. Zum Vorstandsvorsitzenden des Projekts berief Alphabet im vergangenen Herbst dann John Krafcik, der zuvor das Amerika-Geschäft des koreanischen Autoherstellers Hyundai geführt hatte.

Zwar blieb Urmson ihr zunächst weiter als Technologievorstand verbunden, verlor aber damit seine Rolle an der Spitze der Gruppe. Gründe für sein Ausscheiden nannte er zunächst nicht und machte auch keine Angaben dazu, was er als Nächstes vorhat. Wie die FAZ unter Berufung auf die New York Times berichtet, soll er aber nicht mit der Ausrichtung des Projekts unter John Krafcik einverstanden sein.

Bislang ist unklar, welches Geschäftsmodell Alphabet mit seinen selbstfahrenden Autos verfolgt. Der Konzern setzt jedoch in jedem Fall auf vollständige Autonomie, die den Fahrer völlig aus der Verantwortung entlässt. (vwh/mvd)

Bildquelle: Autonomes Fahren (Quelle: Continental)

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