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Bürgerdividende unlauter?

23.07.2013 – Mit einer “Bürgerdividende” will die Bundesregierung den Ausbau der Stromtrassen vom Bürger selbst finanzieren lassen und lockt mit einer Rendite von fünf Prozent. Doch es gibt einen Haken, wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) herausgefunden hat.

Anders als auf den Internetseiten des von Peter Altmeier (CDU) geführten Bundesumweltministeriums zu lesen ist, kauft der Bürger mit der “Bürgeranleihe” keine Beteiligung an der Stromleitung vor oder hinter seinem Haus. Er kauft auch keine Beteiligung am Betreiber der Leitung, hier die niederländische Tennet, sondern er gibt lediglich einen Kredit, der zudem noch den Charakter einer nachrangigen Anleihe hat. Anlegerschützer sehen hier große Risiken des Totalverlustes, wenn der Netzbetreiber z.B. auf seinen anderen Geschäftsfeldern in die Insolvenz rutscht. Sie empfehlen daher Mittelstandsanleihen, die mit sieben bis acht Prozent deutlich besser verzinst werden und deutlich weniger risikoreich sind.

Links: Risiko Bürgeranleihe, Totalverlust durch “Bürgerdividende”?

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