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Bundestag beschließt weitere Griechenlandhilfen

20.08.2015 – Merkel_Deutscher Bundestag_Thomas Trutschel_photothek_netDer Deutsche Bundestag hat am Mittwoch wie erwartet neue finanzielle Hilfen für Griechenland in Höhe von 86 Mrd. Euro beschlossen. Große Diskussionen gab es nicht mehr. Überraschend war eher die gestiegene Zahl der Neinsager im Unionslager. 63 Nein-Stimmen und drei Enthaltungen gab es bei der Abstimmung.

Somit scheint nicht verwunderlich, dass die CDU/CSU das Thema Griechenland nun schnellstmöglich abhaken will, berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel Online. Vielmehr wird das Flüchtlingsthema wohl in den kommenden Monaten den medialen Widerhall dominieren.

Die Versicherer scheinen zumindest erleichtert über den Ausgang der Abstimmung: “Damit wurde ein erneuter Vertrauensvorschuss gegeben. Wichtig ist jetzt die verlässliche Umsetzung nachhaltiger Reformen, die Griechenland Stabilität, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum bringen. Die Eurozone muss endlich zur ökonomischen Normalität zurückkehren und den Krisenmodus aus Milliardenhilfen und künstlichen Niedrigzinsen hinter sich lassen”, sagt GDV-Präsident Alexander Erdland.

Und BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber ergänzt: “Deutschland hat heute Griechenland einen sehr großen Vertrauensvorschuss gegeben, damit die Griechen weiterhin Mitglied des Euro-Währungsgebiets bleiben können. Das Ergebnis der Abstimmung im Bundestag ist ein wichtiger Zwischenschritt, Europa die Rückkehr zu einer stabilen EU zu ermöglichen. Deutschland und Europa haben deutliche Signale für den überfälligen Aufbruch der griechischen Politik eingefordert. Diese haben sie nach Einschätzung des BDI auch bekommen. Denn der rigorose Reformkurs, zu dem sich Athen jetzt verpflichtet hat, ist richtig und unvermeidlich – und er kann gelingen.” (vwh/td)

Link: Griechenlandhilfen: 86 Milliarden, abgehakt

Bild: Deutscher Bundestag (Quelle: Thomas Trutschel/photothek_net)

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