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Bundesbank-Vorstand Dombret: “Die Phase niedriger Zinsen wird nicht so schnell zu Ende gehen”

12.05.2015 – bundesbank_dombret_150Im Interview mit dem Handelsblatt wirft Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret einen Blick in die geldpolitische Zukunft der EZB und die Auswirkungen der Niedrigzinsen auf die Banken. Dombret: “Die Phase niedriger Zinsen wird nicht so schnell zu Ende gehen”

Auf die Frage des Handelsblatt: Die Niedrigzinspolitik der EZB belastet die Banken. Wie lange halten die Institute das durch, antwortet Dombret:

“Die Absenkung und Verflachung der Zinskurve ist zurzeit die größte Herausforderung für Europas Banken. Vor allem deutsche Banken sind hiervon betroffen. Ihr Geschäft ist zinssensitiver als das der Konkurrenz in anderen Ländern. Daher sollten die Banken die Zinsabhängigkeit ihrer Geschäfte reduzieren, indem sie innovative Ideen entwickeln und ihr Geschäftsmodell stärker auf Provisionseinnahmen umstellen. Denn die Phase niedriger Zinsen wird nicht so schnell zu Ende gehen. Außerdem sollten die Banken ihre Kosten senken. Die demografische und die technologische Entwicklung sprechen dafür, das Filialnetz zu straffen. Auch bei der Abspaltung von Geschäftsbereichen und bei Fusionen darf es keine Denkverbote geben.” (vwh)

Bildquelle: Frank Rumpenhorst/Bundesbank

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