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Bundesbank: Sparen kann sich doch lohnen

27.10.2015 – Deutsche Bundesbank - quelle bundesbankDie Deutsche Bundesbank gehört im Euroraum derzeit zu den schärfsten Kritikern der ultralockeren Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank (EZB). Gleichzeitig hält sie nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) die Sorge für überzogen, das niedrige Zinsniveau könne das Geldvermögen der Deutschen aufzehren.

Auch wenn die Sparer seit mehreren Jahren einem historisch niedrigen Nominalzinsniveau ausgesetzt seien, hielten die Haushalte dennoch nennenswerte Anteile ihres Geldvermögens in Anlagen mit höherer Verzinsung, konstatiert der neue Monatsbericht der Bundesbank. Diese Ansprüche umfassten insbesondere Aktien, Wertpapiere und Ansprüche aus Versicherungen, werden die Notenbanker in der FAZ zitiert.

Zudem sei für Sparer nicht der Nominalzins, sondern der Realzins – also der um die Preissteigerung bereinigte Ertrag – ausschlaggebend, schreibt das Blatt weiter. Demnach sei die Realrendite in den vergangenen Jahren aufgrund der geringen Inflationsrate höher gewesen, als es die Einlagenzinsen suggerierten. “Auch im Niedrigzinsumfeld gibt es keine erkennbare Verhaltensänderung, aber eine anhaltend starke Risikoaversion”, stellt die Bundesbank zusammenfassend fest. (vwh/td)

Link: Bundesbank: Sparen lohnt sich doch

Bild: Deutsche Bundesbank (Quelle: Bundesbank)

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