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Bundesbank sieht sinkende Rentenbeiträge

18.08.2015 – Rentner_Petra Bork_pixelioDie Bundesbank sieht angesichts hoher Beitragseinnahmen und der damit positiven Finanzentwicklung einen Spielraum für Beitragssenkungen zum 1. Januar 2016. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, werde es nach Einschätzung der Notenbank immer wahrscheinlicher, dass der Beitragssatz von bisher 18,7 Prozent weiter sinken werde.

Laut Bericht habe die Deutsche Bundesbank bei der Festlegung des aktuellen Satzes noch mit einem Defizit von vier Mrd. Euro im laufenden Etat der Rentenversicherung gerechnet. Nun rechnen die Notenbänker indes von “einem deutlich günstigeren Finanzsaldo”. Daher sei nicht auszuschließen, dass der Beitragssatz zum 1. Januar des kommenden Jahres “ein weiteres Mal zu senken ist”.

Dabei bezieht sich die Bundesbank laut FAZ auf eine gesetzliche Vorschrift, wonach der Beitragssatz sinken muss, wenn die Finanzreserve der Rentenversicherung das Eineinhalbfache der monatlichen Ausgaben übersteige. Ende Juni belief sich die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage auf 32,9 Mrd. Euro, was laut Bericht dem 1,71-fachen der monatlichen Ausgaben entspricht.

Auch aus Sicht der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände sei bei dieser Entwicklung eine neue Beitragssenkung fällig. So gebe es keinen Grund, diesen Mechanismus infrage zu stellen, wird ein Sprecher zitiert. (vwh/td)

Bildquelle: Petra Bork / pixelio.de

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