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Bundesbank: Immobilienpreise in Deutschland überteuert

22.10.2013 – HandelsblattDie Wohnimmobilienpreise in Deutschland hält die Bundesbank nach eigenen Berechnungen an vielen Orten für überteuert, berichtet das Handelsblatt. In Städten seien Wohnungen im Schnitt zwischen fünf und zehn Prozent überteuert. In Großstädten wie Hamburg, München oder Frankfurt sollen die Preise sogar bis zu 20 Prozent übertrieben sein.

Diese Preissteigerungen stünden im Gegensatz zu den längerfristigen demographischen und wirtschaftlichen Einflussfaktoren, heißt es. Die Entwicklung breite sich in das Umland aus. Die Preise von Einfamilienhäusern seien von den Übertreibungen noch nicht erfasst. Für die steigenden Preise macht die Bundesbank die Zuversicht in die deutsche Wirtschaft, die Flucht in Sachwerte, die niedrigen Zinsen für Hypothekenkredite und die sehr niedrigen Renditen für Anlagen verantwortlich.

Von eine Überwertung könne „noch keine Rede sein”, zitiert die Tageszeitung Michael Schier, Immobilienökonom beim Institut der Deutschen Wirtschaft. Im europäischen Vergleich hätten die Wohnungspreise lange Zeit auf sehr niedrigem Niveau gelegen. Deshalb ließen sich die Steigerungen jetzt als Nachholeffekt erklären.

Link: Immobilien bewegen sich jenseits von Gut und Böse

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