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Brand in walisischem Busdepot – fünf Mio. Pfund Schaden

30.12.2014 – Feuerwehr_magicpen_pixelioIm Industriepark “Pant Industrial Estate” in Merthyr Tydfil, Südwales, sind am 28. Dezember Dutzende Fahrzeuge in Brand geraten. 30 Reisebusse, fünf Minibusse – zum Teil nagelneu und gerade erst von Daimler-Benz ausgeliefert – sowie ein Pkw fielen den Flammen zum Opfer. Allein der Kaskoschaden dürfte drei bis fünf Mio. Britische Pfund betragen.

Das Gebäude, dessen Eigentümer offensichtlich nicht der regionale, im Familienbesitz stehende Betreiber 1st Call Travel ist, sowie der Unterbrechungsschaden dürften zu der Summe noch hinzukommen.

Anscheinend fehlte eine Brandmeldeanlage, denn die Feuerwehr wurde erst von Nachbarn telefonisch unterrichtet. Zur Ausbreitung des Feuers hatten wohl auch am Ort des Geschehens stehende explodierende Gasflaschen des Wartungsbetriebs beigetragen.

Erinnerungen dürften aufkommen an das Momart Fire 2004: Der Brand in einem östlich von London gelegenen Kunstlager kostete die Assekuranz um die 50 Mio. Pfund. Im Gegensatz zu damals war es den 40 Feuerwehrleuten in Merthyr Tydfil jedoch gelungen, eine Ausbreitung des Feuers auf eng benachbarte Gewerbegrundstücke zu verhindern.

Gemäß des zuletzt veröffentlichten Jahresberichtes des Busdepot-Betreibers per 31. Januar 2013 wies die 2009 gegründete Gesellschaft damals Eigenmittel von 242.000 Pfund auf. Die bilanziell ausgewiesenen Originalkosten der Flotte hatten vor Abschreibungen 548.000 Pfund betragen.

Die Flotte dürfte also größtenteils Gegenstand eines nicht zu aktivierenden operativen Leasings sein – mit der Folge, dass der Kaskoschaden unter den Policen der jeweiligen Leasinggesellschaften reguliert werden dürfte. (cpt)

Bildquelle: magicpen / pixelio.de

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