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Börse weiter im Krisenmodus

15.02.2016 – DAX_Thomas_RichterDie Anleger investieren in zehnjährige Bundesanleihen und in Gold. Ölpreis-Verfall, die schwächelnde chinesische Konjunktur und die US-Wirtschaft gelten schon als Vorboten der Krise. Nicht wenige Analysten ziehen schon Parallelen zur Krise 2008. Positive Signale erwarten sich die Märkte auch von der Fed.

Laut Reuters will die US-Notenbank am Mittwoch ihre Pläne zu weiteren Zinsanhebungen vorerst bis 2017 begraben. Das dürfte spürbaren Aufwind für die Aktienmärkte bedeuten. “Investoren suchen derzeit verstärkt nach dem Haar in der Suppe”, erklärt Heinz-Gerd Sonnenschein von der Postbank. Ob hier der ZEW-Index aus Mannheim die Abwärtsspirale beenden kann, ist fraglich.

Vielleicht zückt aber EZB-Chef Mario Draghi heute bereits die Bazooka und lässt im Rahmen einer Anhörung vor dem Parlament weitere Maßnahmen der Geldpolitik anklingen. “Die Weltwirtschaft braucht in der aktuellen Situation billiges Geld und öffentliche Defizite – sonst wird es ungemütlich”, konstatiert Vermögensverwalter Jens Erhardt im heutigen Tagesspiegel.

Ein Siebtel ihres Wertes haben die 30 Konzerne im Deutschen Aktienindex (Dax) seit Anfang Januar verloren, schreibt die SZ heute. Ihr Wert: 950 Mrd. Euro, 190 Mrd. Euro wurden demnach vernichtet. Deutsche Bank, VW und BMW verloren fast ein Drittel ihres Börsenwertes.

Ob sich die Allianz in dieser Gemengelage weiter als sicherer Anker im Dax behaupten kann, wird die Rezeption am Freitag der Jahreszahlen zeigen. (vwh/ku)

Bildquelle: Thomas Richter

Link: Börse im Krisenmodus: Dax-Anlegern drohen weitere Kursverluste (Manager-Magazin)

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