Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Berlin verbietet Taxi-App Uber

15.08.2014 – faz_uber_taxi Die Taxi-App Uber muss in Berlin sofort seine Fahrdienstvermittlung einstellen. Ansonsten droht dem Smartphone-Taxidienst eine Geldstrafe von 25.000 Euro. Der Berliner Senat begründete seine Verfügung mit nicht zu gewährleistender Fahrgastsicherheit. Das amerikanische Unternehmen Uber kündigte Widerspruch an.

“Der Schutz des Fahrgastes hat Priorität”, erklärte der Senat. Das zuständige Landesamt könne laut Spiegel nicht tolerieren, dass Fahrgäste sich “in die Obhut von nicht überprüften Fahrern in nicht konzessionierten Fahrzeugen begeben und im Schadensfalle einem Haftungsausschluss der Versicherung ausgesetzt sind.”

Die versicherungsrechtlichen Aspekte von sogenannten Fahrdienst-Apps wie Uber führt der GDV in einem Themenspezial aus. Die Haftpflichtversicherung leistet in jedem Fall, die Vollkaskoversicherung könne dagegen die Zahlung verweigern, wenn der Fahrzeughalter die geänderte Art und Verwendung des Fahrzeuges nicht mitgeteilt hat.

Uber betont hingegen laut Heise.de, dass sowohl beim Limousinen-Service Uber Black als auch bei der Privatfahrervermittlung Uber POP “nicht nur Fahrer, sondern auch Fahrgäste immer voll versichert” seien. Bei Uber POP bestehe neben der Versicherung des Fahrers eine Zusatzversicherung von Uber, die im Schadensfall bis zu 3,7 Millionen Euro abdecke, teilte das Unternehmen mit. Diese bei einer internationalen Gesellschaft abgeschlossene Versicherung decke Fahrer, Fahrgäste und Dritte ab. (vwh)

Link: Taxi-App: Berlin verbietet Uber (Spiegel.de)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten