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BDI verlangt radikale Reform des EEG

09.09.2013 – Spiegel_37_kleinDer Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, möchte Milliardensubventionen für erneuerbaren Energien stoppen und fordert ein Moratorium. In einem Interview mit dem heute erscheinenden Nachrichtenmagazin Der Spiegel kritisiert der BDI-Chef die nach seiner Meinung nicht mehr „wettbewerbsfähigen Strompreise”.

Grillo verlangt eine radikale Form des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) in den ersten 100 Tagen nach der Wahl. Alle wichtigen Gruppen der Gesellschaft, also Verbraucher, Umweltverbände, Politik und Industrie müssten sich auf einer Energiekonferenz unter Leitung des Kanzleramtes verständigen. Für den Fall, das die EEG-Reform ausbleibt, fordert Grillo „einen Stopp im Sinne eines konditionierten Moratoriums”. Danach könne „die Förderung wieder anlaufen, dosiert und auf einem deutlich niedrigeren Niveau”. Wenn die Energiewende klappt, an der die Versicherungswirtschaft als Risikoträger und Kapitalgeber beteiligt ist, habe der Umbau der Stromversorgung „riesige Vorteile. Schließlich erarbeite sich die Industrie einen „gewaltigen technischen Fortschritt”. Werde der Prozess nicht richtig gesteuert bliebe der „Exportschlager” aus.

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