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BDI fordert staatliches Investitionsprogramm

11.11.2014 – grillo_foto_gdv“In Deutschland wird zu wenig investiert. Das gilt für private und öffentliche Investitionen. Deshalb brauchen wir eine langfristig angelegte Investitionsoffensive am Standort Deutschland.” Das sagte der BDI-Vorsitzende Ulrich Grillo auf einem vom Gemeinschaftsausschuss der Deutschen Gewerblichen Wirtschaft gestern in Berlin veranstalteten Investitionskongress. Dazu das Handelsblatt.

Die deutsche Wirtschaft fordert spürbar mehr Investitionen von der öffentlichen Hand. Dies stehe nicht im Widerspruch eines von der Regierung angepeilten ausgeglichenen Bundeshaushalts, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo, bei der Vorlage einer Studie zu Investitionen am Montag in Berlin.

„Es wäre absolut falsch von der schwarzen Null abzurücken.“ Grillo mahnte aber zugleich: „In Deutschland wird zu wenig investiert.“ Das gelte für private und öffentliche Ausgaben. „Deshalb brauchen wir eine langfristig angelegte Investitionsoffensive am Standort Deutschland.“ Grillo forderte die Politik erneut auf, stärkere Investitionsanreize für Firmen zu setzen. So sollten etwa die Abschreibungsmöglichkeiten verbessert werden (siehe POLITICS)

Zudem bräuchten Unternehmen mehr Planungssicherheit, sagte der BDI-Chef. Hier dürfe die Politik nicht so viele Kehrtwenden machen wie zuletzt in der Renten- oder Energiepolitik.

Und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ergänzt: Um private Investitionen zu mobilisieren, sollte die Bundesregierung grundsätzlich eine konsequent wachstumsfreundliche Wirtschaftspolitik gestalten. Diese sollte konsistent und verlässlich sein, insbesondere ohne abrupte Kurswechsel in der Energie- oder Rentenpolitik. Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ist dabei eine höhere Investitionsdynamik wünschenswert.

Die langfristige Perspektive unterstützt der GDV ausdrücklich, denn bei Investitionszeiträumen von 20 Jahren und mehr müssen sich die Versicherer darauf verlassen können, dass einmal festgelegte Spielregeln nicht rückwirkend geändert werden. (vwh/ak)

Bild: BDI-Präsident Ulrich Grillo. (Quelle: GDV)

Links: BDI verteidigt Investitionen und schwarze Null, GDV: Rahmenbedingungen für Infrastrukturinvestitionen verbessern

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