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“Abschalten von Kohlekraftwerken gefährdet 74.000 Arbeitsplätze”

24.11.2014 – BDI_logo_150Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) warnt vor einem gravierenden Stellenabbau und einem Preisanstieg, sollte die Regierung das Abschalten von Kohlekraftwerken anordnen, um ihre klimapolitischen Ziele zu erreichen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) in ihrer Montagsausgabe.

In dem vom BDI in Auftrag gegebenen Gutachten, das der F.A.Z. vorliegt, kommen das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut und die Energieberatung  r2b zum Ergebnis, dass Zwangsabschaltungen deutscher Kohlekraftwerke die Preise steigen lassen würde, zehntausende Jobs vernichten und Kohlekraftwerke im Ausland besser auslasten.

Die Gutachter kommen zu den Schluss, dass der Börsenstrompreis bis zum 2020 um rund ein Fünftel steigen würde, die Strombezugskosten der energieintensiven Branchen um 15 Prozent anziehen würden. Für die Dekade nach dem Jahr 2020 erwarten sie einen Verlust an Wertschöpfung von mehr als 70 Milliarden Euro. Durch direkte und indirekte Effekte würden bis zu 74.000 Arbeitsplätze gefährdet. (vwh)

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