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Barmer GEK setzt auf satte Rendite

25.08.2016 – Gesundheitskarte_Tim Reckmann_pixelioDie Barmer GEK setzt künftig auf mehr Wagniskapital. So will die Krankenkasse nach einem Bericht des Handelsblatt insgesamt 15 Mio. Euro in den Early Bird Health Technologie Fund investieren, in der Hoffnung auf satte Rendite durch innovative digitale Versorgungsangebote. Noch bis vor kurzem war öffentlichen Körperschaften die Geldanlage in riskante Investitionen verboten.

Der genannte Fonds mit Sitz in Nordrhein-Westfalen hat derzeit eine Zielgröße von 100 bis 120 Mio. Euro und wurde laut Bericht speziell für Innovationen in der Medizintechnologie geschaffen. Weitere Beteiligte sind neben der Barmer GEK auch die Generali, die NRW-Bank, der Haushalts- und Medizingerätehersteller Miele sowie das Bundeswirtschaftsministerium mit einem Anteil des ERP-Sondervermögens.

“Unsere Kooperation mit dem Earlybird-Fonds dient dazu, neue, insbesondere digitale Technologien im Gesundheitsbereich zu eruieren, um die Abläufe und Strukturen in der medizinischen Versorgung zu verbessern” wird der Vorstandschef der Barmer GEK, Christoph Straub, im Handelsblatt zitiert. Zwar betrete die Krankenkasse damit auch eine rechtliche Grauzone. Dennoch habe sie dem Vernehmen nach für ihr Projekt grünes Licht vom Bundesversicherungsamt erhalten, heißt es weiter. (vwh/td)

Link: Die Barmer GEK geht ins Risiko

Bildquelle: Tim Reckmann / pixelio.de

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