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Banker von der traurigen Gestalt

10.06.2015 – deutschebank_turm_kleinDie Deutsche Bank sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Dabei stand vor allem der bisherige Co-Chef Jürgen Fitschen im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit. Nach seinem Rücktritt am vergangenen Wochenende musste er am Dienstag erneut im Leo-Kirch-Prozess in München erscheinen. Die Frankfurter Konzernzentrale erhielt unterdessen erneut Polizeibesuch.

Dabei ist Fitschen mittlerweile “zur tragischen Figur des größten deutschen Geldhauses geworden”, schreibt das Nachrichtenmagazin Spiegel Online. Zwar trage er selbst keine Schuld an den Skandalen, wurde aber dennoch in Mithaftung genommen. So durchsuchten Polizisten bereits Ende die Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt. Der Verdacht: Umsatzsteuerbetrug. Dabei richteten sich die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen auch gegen Fitschen. Laut Bericht hatte er noch als einfacher Vorstand die fragliche Umsatzsteuererklärung 2009 unterschrieben – in Vertretung für den damaligen Vorstandschef Josef Ackermann.

Auch an gestrigen Dienstag war die Frankfurter Zentrale des Bankhauses von einer polizeilichen Razzia betroffen. Im Mittelpunkt standen diesmal allerdings Geschäfte von Kunden. Ironie der Geschichte: Laut tagesschau.de geht es dabei um massiven Steuerbetrug. (vwh/td)

Link: Deutsche-Bank-Chef Fitschen: Der Banker von der traurigen Gestalt

Bildquelle: Deutsche Bank

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