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Banken wollen gegen Robo Advisors vorgehen

13.10.2015 – Geld by_Andreas Hermsdorf_pixelio.deDen klassischen Kreditinstituten sind die digitalen Vermögensverwalter bereits seit einiger Zeit ein Dorn im Auge. Nun wollen die Banken zum Gegenschlag gegen die sogenannten “Robo Advisors” vorgehen, berichtet heute die Süddeutsche Zeitung. Demnach plant die Commerzbank nun ein eigenes Angebot für die digital-affinen Anleger. Allerdings sei noch offen, wie das Angebot konkret aussehen könnte.

Es gebe “erste Überlegungen, eine Online-Vermögensverwaltung für Privatkunden aufzubauen”, wird Michael Kohl, Leiter der Commerzbank-Vermögensverwaltung zitiert. Die Zielgruppe: Privatkunden, die Risikoneigung und Anlagestil selbst wählen wollen, so die Zeitung.

Demnach solle sich das Angebot vor allem an Anleger mit mittlerem Vermögen richten, die gerne selbst entscheiden wollen. “Die Zielgruppe wären unseres Erachtens vor allem Anleger mit einem liquiden Vermögen von bis zu 50.000 Euro”, erläutert Kohl weiter. Auch wenn man sich durch die bestehenden Produkte nicht unter Druck sehe: “Wir wollen aber sicherlich nicht zu lange warten”, wird der Bankmanager in der SZ zitiert.

Auch die Deutsche Bank arbeite an einem entsprechenden Angebot, berichtet das Blatt weiter. Allerdings verzögerten sich derzeit die Pläne wegen des Konzernumbaus (siehe VERTRIEB). (vwh/td)

Bildquelle: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

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