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Banken: Alle Provisionen auf den Tisch

24.07.2014 – szlogo„Das Urteil ist historisch, weil es festlegt, dass ab 1. August alle Innenprovisionen offengelegt werden müssen und zwar von Banken ebenso wie von den freien Vermittlern“, sagt der Tübinger Rechtsanwalt Andreas Tilp der Süddeutschen Zeitung. „Eine beratende Bank hat Kunden aufgrund von Anlageberatungsverträgen ab dem 1. August 2014 über den Empfang versteckter Innenprovisionen von Seiten Dritter unabhängig von deren Höhe aufzuklären“ (Az.: XI ZR 147/12), heißt es in dem aktuellen Urteil.

Der Experte sagt: „Dem Kunden müssen künftig alle Zuwendungen mitgeteilt werden. Das betrifft auch die Margen bei Zertifikaten. Der BGH hat den Sack zugemacht.“ Markus Zydra geht in der heutigen Printausgabe der Süddeutschen Zeitung ins Detail. Die Praxis, dass die Innenprovision erst ab einer Höhe von 15 Prozent der Anlagesumme offengelegt werden muss, scheint beendet.

Wie ein 110 Jahre alter Kampf nun ein Ende findet, findet sich unter der Überschrift “Wie Schmiergeld” im Wirtschaftsteil. (vwh)

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