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Axa-Fonds schmieren ab

25.07.2016 – Aktien, Boerse, Kurs, Sturz minus Verluste Windoria_ pixelio.deDie Aktienstrategen von Axa Investment Managers setzen auf Bankaktien und meiden den Dividenten-Hype, worunter die Performance leidet. In der gesamten Feri-Rangfolge der Anbieter ist die 666 Mrd. Euro verwaltende Fondsparte des Versicherers Axa auf den 21. Platz unter 62 Wettbewerbern mit umfassendem Produktangebot abgerutscht. Vor einem Jahr war sie noch unter den Top Ten, berichtet das Handelsblatt.

Einige Fonds haben gelitten, weil sie einige gut laufende Aktien mieden, gleichzeitig bei einigen Werten mit starker Börsenentwicklung nur geringe Bestände hatten. Feri Eurorating gibt einigen Fonds von Axa in der Juni-Bewertung schlechtere Noten als vor einem Jahr. In der Summe haben nur noch 38 Prozent der Fonds ein gutes Rating, schreibt das Handelsblatt. Zum Vergleich: Bei den besten acht unter den großen Gesellschaften haben mehr als die Hälfte der Fonds gute Ratings. Fidelity und State Street Global Advisors stehen an der Spitze.

Bei der Rally der Rohstoffwerte haben die französischen Vermögensverwalter nur geringe Bestände gehabt. Stattdessen setze man voll auf Finaninstitute. “Wir glauben daran, dass Bankaktien auf Sicht einiger Jahre profitable Anlagen sein werden”, unterstreicht Axa-Fondsmanager Gilles Guibout. Ferner entspricht die Jagd nach Dividenden nicht der Anlagestrategie der Franzosen. “Wenn wir vordergründig hohe Dividenden sehen, aber das Geschäftsmodell der Firma nichts taugt, dann lassen wir die Finger davon”, wird Guibout im Handelsblatt zitiert. Positiv hingegen stimmen ihn die hohen Positionen an Technologiewerten, die in den letzten Tagen gut gelaufen seien. (vwh/dg)

Bildquelle: Windorias / pixelio.de

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