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Aufsichtsräte: zu alt, zu lange im Amt, nicht vielfältig genug

12.05.2015 – SZKarl Heinz Büschemann beschäftigt sich heute in der Süddeutschen Zeitung mit den neuen Empfehlungen, die Ex-Daimler Finanzchef Manfred Gentz als Vorsitzender der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex vorgestellt hat. Kritisiert wird, dass BMW-Vorstandschef Norbert Reithofer wie geplant, ohne Cooling off period, vom Vorstands- in den Aufsichtsratssessel wechseln wird. Auch die Zusammensetzung der Aufsichtsräte insgesamt könnte jünger und vielfältiger sein.

Wo ältere Mitglieder ausscheiden, gebe es die Möglichkeit, junge Kandidaten in das Gremium zu berufen, vielleicht sogar aus dem Ausland. „Es ist gut, wenn ein Aufsichtsrat eine Mischung hat“, sagte Gentz am Montag. „Stetige Erneuerung des Gremiums kann sich durch frischen Blick und neue Impulse positiv auf die Aufsichtsratsarbeit auswirken.“ Es gehe um die „richtige Mischung aus Erfahrung und frischen Ideen“. Die Kodexkommission sei der Ansicht, „dass auch im Aufsichtsrat auf eine gute Mischung der verschiedenen Expertisen, von Alter und Geschlecht, aber auch der Verweildauer im Gremium geachtet werden soll“, so das Urteil von Gentz. (vwh)

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