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Aufseher legen härtere Gangart ein

11.05.2016 – felix_hufeld_bafinDie Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) will die Verbindungen deutscher Banken zu Briefkastenfirmen in Panama besonders gründlich untersuchen. Demnach haben neun Institute gegenüber der Finanzaufsicht eingeräumt, Kundengeschäfte in der Steueroase getätigt zu haben, berichtet das Handelsblatt. Dabei will die Behörde nach eigenen Angaben neue Wege der Kontrolle beschreiten.

“Wir wählen da einen völlig neuen Ansatz und lassen uns alle Originaldokumente von den Instituten schicken und werten sie im eigenen Haus aus”, erläutert der für die Bankenaufsicht zuständige Exekutivdirektor Raimund Röseler gegenüber der Zeitung. Dabei könnte das neue Vorgehen laut Bericht durchaus Schule machen: “Wir prüfen schon, ob unsere bisherigen Untersuchungsmethoden bei Geldwäsche der richtige Weg sind”, wird Röseler zitiert.

Im besonderen Fokus soll dabei auch das Fehlverhalten der Bankmanager selbst stehen. “Die gewachsene Bedeutung von Verhaltensregulierung ist noch nicht überall verstanden worden”, ergänzt Bafin-Präsident Felix Hufeld. So gehe es in der Regulierung nicht mehr nur darum, dass die Banken stabil seien, sondern auch darum, wie sie ihr Geschäft betreiben würden, wird er im Handelsblatt zitiert.

Im Versicherungssektor nimmt die Bafin zwei handvoll Lebensversicherer und Pensionskassen in Manndeckung (vwh/td)

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Bild: Bafin-Präsident Felix Hufeld (Quelle: Bafin)

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